Förderung und Durchsetzung der Rechte von Frauen, Kindern und Jugendlichen in sieben ländlichen Gemeinden im Norden von Chinandega und León, Nicaragua

Orte des Projekts: Sechs Gemeinden im Norden von Chinandega: Villanueva, Somotillo, Cinco Pinos, Santo Tomás, San Pedro und San Francisco del Norte. Gemeinde und Einzugsgebiet im Norden von León: Achuapa .
Dauer: 2015 bis 2017 (Durchführung des Projekts seit 2006)
Finanzierung: Chinandega Österreichische Entwicklungszusammenarbeit – ADA, Brot für die Welt – Österreich, Eigenmittel von MIRIAM-Österreich und MIRIAM-Schweiz, Landesregierung Kärnten, MISEREOR, Deutschland, Schweizerischer Katholischer Frauenbund-SKF.
Achuapa: Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar – DKA, Österreich.
Projektziel: Förderung und Durchsetzung der Rechte von Frauen, Kindern und Jugendlichen auf ein Leben in Würde mit Bildung und ohne Gewalt.

Arbeitsbereiche: PRÄVENTION von innerfamiliärer und sexueller Gewalt und Menschenhandel: Durchführung von Workshops zu rechtlichen und psychologischen Themen für Frauen und Jugendliche, Mitglieder der Gemeindeverwaltungen und ländlichen Basisorganisationen, Schulen im Projektgebiet, Polizei, Heer. Rechtliche und psychologische BETREUUNG von Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind, Mediationen und Prozessbegleitung. KOORDINATION und Zusammenarbeit mit Organisationen der Zivilgesellschaft und staatlichen Institutionen, um die Effizienz und Breitenwirkung des Projekts zu erhöhen.

Nähere Information:

austria@proyecto-miriam.org (Doris Huber)
somotillo@proyecto-miriam.org (Esmeralda Galeano Mendoza)

 

Stipendienprogramm

Das Stipendienprogramm von MIRIAM wurde 1989 in Nicaragua gegründet und 1996 auf Guatemala ausgeweitet. In den über 23 Jahren seines Bestehens hat MIRIAM mehr als 400 Stipendien an engagierte Frauen aus wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen vergeben, von denen rund 200 bereits ihr Studium oder ihre Fachausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und sich in ihrem beruflichen und sozielen Umfeld für die Entwicklung ihres Landes einsetzen.

Orte des Projekts: Somotillo, Villanueva und ländliche Gemeinden im Norden der Departamentos von Chinandega sowie Achuapa, Departamento de León, Nicaragua.
Dauer: seit 1989, aktuelle Phase: 2015-2017
Finanzierung: EinzelspenderInnen und Gruppen von MIRIAM-Österreich, Schweizerischer Katholischer Frauenbund - SKF, Katholische Frauenbewegung Österreichs - kfbö, ADA–Österreichische Entwicklungszusammenarbeit. 
Oberziel: Förderung der qualifizierten Berufsausbildung und der Persönlichkeitsbildung von nicaraguanischen Frauen, damit sie sich als zukünftige Fachkräfte für die gesellschaftliche Entwicklung ihrers Landes einsetzen.

Arbeitsbereiche: Unterstützung der Berufsausbildung von sozial engagierten Frauen aus schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen mittels eines Stipendiums für ein Universitätsstudium oder eine Fachausbildung in Verbindung mit Workshops und Seminaren über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Themen mit dem Schwerpunkt von Frauenrechten und Gender. Bedingung für die Unterstützung ist ein soziales Engagement der Stipendiatin in einer Organisation der Zivilgesellschaft oder einer Institution.
Erfahren Sie mehr über die Bedeutung eines Stipendiums für die Absolventinnen von MIRIAM.

Nähere Information:

Licda. Esmeralda Galeano Mendoza; Fatima Anduray Espinoza und Licda. Vilma Rocha Araúz: esgalem@yahoo.es und somotillo@proyecto-miriam.org

Dra. Doris Huber: miriamoe@aon.at und austria@proyecto-miriam.org

Stipendien für Überlebende von Gewalt

Ein Tor in die Zukunft - Überlebende von Gewalt gestalten ihr Leben neu

Orte des Projekts: Somotillo und Villanueva, Departamento von Chinandega und das Armenviertel “Barrio Jonathan Gonzáles” in Managua
Dauer: Aktuelle Phase: 2016-2018 (das Projekt startete im Jahr 2013 mit der Unterstützung der Landdesregierung Kärnten, Österreich und der schweizerischen Kooperation COSUDE)
Finanzierung: Adveniat, Deutschland
Oberziel: Unterstützung der Neugestaltung des Lebens von Frauen, die Überlebende von Gewalt sind, mittels Förderung einer Berufsausbildung, Empowerment und psychosozialer Unterstützung zur Traumabewältigung.

Arbeitsbereiche: Im Rahmen des Projekts “Ein Tor in die Zukunft“ werden Frauen, die Opfer verschiedenster Gewaltakte wurden, bei ihren Anstrengungen unterstützt, aus dem Teufelskreis von Armut und Gewalt auszubrechen und neue Lebensprojekte aufzubauen, die ihre persönliche und familiäre Entwicklung in Würde und Sicherheit garantieren. MIRIAM ermöglicht derzeit acht Frauen von Somotillo und Villanueva und sechs Frauen in Managua mittels eines Stipendiums den Besuch eines berufsbildenden Kurses, damit sie im Anschluss daran einen Beruf ausüben, unabhängiger werden und über eigene Einnahmen verfügen können. Ein einmaliges Startkapital ermöglicht ihnen den Ankauf von Werkzeug oder Materialien für die Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit. Workshops zu Themen wie Selbstwert und Selbstbewusstsein, zwischenmenschliche Beziehungen und Kommunikation, positive Werte im Zusammenleben sowie Frauen- und Menschenrechte und - ganz aktuell -das neue Gewaltschutzgesetz in Nicaragua, sollen sowohl Kenntnisse vermitteln als auch die Frauen bei der Stärkung ihrer Persönlichkeit und ihres Empowerments unterstützen, damit sie aktiv ihre Lebensplanung gestalten können. Zusätzlich werden die Frauen von einer Psychologin begleitet, die die monatlichen Treffen der Selbsthilfegruppen bei der Traumabewältigung und dem (Wieder-)Aufbau des Selbstwerts unterstützen.

Nähere Information:

Projektkoordinatorin in Nicaragua: Licda. Leybin Osorto Nuñez (Somotillo y Villanueva): somotillo@proyecto-miriam.org und Licda. Gladys Holmes Pérez (Managua): glays13@yahoo.es (Spanisch)

Kontakt in Österreich: Dr. Doris Huber miriamoe@aon.at und austria@proyecto-miriam.org

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