Projekt Menschenrechte

Förderung der Gemeindeentwicklung durch Stärkung der Menschenrechte und der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in sieben ländlichen Gemeinden von Somotillo und Villanueva, Nicaragua.

Orte des Projekts: Sieben ländliche Gemeinden von Somotillo und Villanueva im Departamento Chinandega, Nicaragua
Dauer: 2014 – 2015
Finanzierung: Lutherischer Weltbund / Lutheran World Federation, Schweden und El Salvador
Projektziel: Förderung von Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und des Rechts auf ein würdiges Leben in sieben ländlichen Gemeinden von Somotillo und Villanueva.

Arbeitsbereiche: Durchführung von verschiedenen Bildungsaktivitäten wie Workshops, Foren, Seminare und Versammlungen auf Gemeindeebene mit dem Ziel der Information und Sensibilisierung der Bevölkerung über Themen wie Prävention von innerfamiliärer Gewalt und Menschenhandel, Gleichberechtigung und Durchsetzung der Menschenrechte.

Strategische Verstärkung des Wirkungsrads des Projekts durch Ausbildungsworkshops für Lehrerinnen und Lehrer der Schulen im Projektgebiet (drei pro Gemeinde) mit dem Schwerpunkt auf dem Schutz der Rechte von Kindern und Jugendlichen auf ein Leben mit gegenseitigem Respekt und ohne Gewalt in der Familie.


Nähere Information:

Projektkoordinatorin in Nicaragua: Licda. Esmeralda Galeano Mendoza esgalem@yahoo.es und somotillo@proyecto-miriam.org (Spanisch)

Kontakt in Österreich: Dr. Doris Huber miriamoe@aon.at und austria@proyecto-miriam.org

Rechtsberatung für Frauen

Rechtsberatung und psychologische Betreuung für Frauen in sieben ländlichen Gemeinden im Norden von Chinandega und León, Nicaragua

Orte des Projekts: Gemeinden im Norden von Chinandega: Villanueva, Somotillo, Cinco Pinos, Santo Tomás, San Pedro und San Francisco del Norte
Gemeinde und Einzugsgebiet im Norden von León: Achuapa
Dauer: seit 2006, aktuelle Phase 2012 - 2014
Finanzierung: Dreikönigsaktion – DKA, Österreich, Brot für die Welt, Deutschland, Brot für die Welt / Evangelische Frauenarbeit Österreich, Entwicklunsghilfe-Klub, Eigenmittel aus Spenden von MIRIAM-Österreich und MIRIAM-Schweiz.
Oberziel: Durchsetzung der Rechte von Frauen, Kindern und Jugendlichen auf ein Leben in Würde, ohne innerfamiliäre und sexuelle Gewalt sowie Förderung von Gewaltprävention, Gleichberechtigung und sozialer Gerechtigkeit.

Arbeitsbereiche: PRÄVENTION von innerfamiliärer und sexueller Gewalt: Durchführung von Workshops zu rechtlichen und psychologischen Themen für Frauen und Jugendliche, Mitglieder der Gemeindeverwaltungen, Polizei, Heer und ländlichen Basisorganisationen. Rechtliche und psychologische BETREUUNG von Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind. KOORDINATION und Zusammenarbeit mit Organisationen der Zivilgesellschaft und staatlichen Institutionen, um die Effizienz und Reichweite des Projekts zu erhöhen.

Einen statistischen Überblick finden Sie hier: Daten 2006-2011 Achuapa y Daten 2006-2011 Amunorchi

Nähere Information:

Licda. Esmeralda Galeano Mendoza: esgalem@yahoo.es und somotillo@proyecto-miriam.org

Dra. Doris Huber: miriamoe@aon.at und austria@proyecto-miriam.org

Kampagne "Glückliches Kind"

Kampagne: "Ich will ein glückliches Kind sein! Für eine Erziehung ohne Gewalt!"

Orte des Projekts: Gemeinden im Norden von Chinandega: Villanueva, Somotillo, Cinco Pinos, Santo Tomás, San Pedro und San Francisco del Norte.
Dauer: Mai bis November 2011
Finanzierung: Kärnter Landesregierung, Österreich.
Oberziel: Das Ziel der Kampagne „Ich will ein glückliches Kind sein!“ – Für eine Erziehung ohne Gewalt!“ ist die Stärkung von Kindern und Jugendlichen sowie weiters die Aus- bzw. Weiterbildung von Lehrerinnen, engagierten VerteterInnen der Elternvertretung und von PsychologInnen und MitarbeiterInnen staatlicher Stellen sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung über die Rechte von Kindern und Jugendlichen und die Bedeutung einer Erziehung ohne Gewalt.

Arbeitsbereiche: Die Kampagne wurde in zehn ländlichen Gemeinden im Norden des „Departamento de Chinandega“ durchgeführt und konnte auf der positiven Resonanz der in den Jahren 2009 bis 2011 in zwei Phasen durchgeführten Kampagne „Brechen wir das Schweigen – Stopp der sexuellen Gewalt!“ aufbauen. Sie brachte den angezielten Erfolg, da mit Kindern und Jugendlichen in Landschulen über ihre Rechte (und Pflichten) gearbeitet wurde. Weiters konnte auch den Eltern der Dorfgemeinschaften, den GemeindevertreterInnen und vor allem den VertrauenslehrerInnen an den Schulen wertvolle Kenntnisse im Bereich der Kinder- und Jugendrechte über die Bedeutung und Methoden einer „Erziehung mit Worten und Beispiel und ohne Gewalt“ vermittelt werden. Psychologinnen und Psychologen der ländlichen Gemeindegebiete konnten mittels fachlich hoch qualifizierten Weiterbildungsveranstaltungen durch die Psychologinnen von MIRIAM wertvolle Fachkenntnisse erwerben, wie z.B. über die Erstellung von psychologischen Gerichtsgutachten bei Fällen von innerfamiliärer und sexueller Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen. Vor allem die Zusammenarbeit mit der lokalen Stelle des Bildungsministeriums MINED brachte hervorragende Ergebnisse und soll im Rahmen der aktuellen Phase des Projekts der "Rechtsberatung und psychologischen Betreuung von Frauen 2012-2014" erfolgreich weitergeführt werden.

Nähere Information:

Licda. Esmeralda Galeano Mendoza: esgalem@yahoo.es y somotillo@proyecto-miriam.org

Dra. Doris Huber: miriamoe@aon.at y austria@proyecto-miriam.org

Kampagne gegen sexuelle Gewalt

Kampagne: Brechen wir das Schweigen - Stopp der sexuellen Gewalt!

Orte des Projekts: Gemeinden im Norden von Chinandega: Villanueva, Somotillo, Cinco Pinos, Santo Tomás, San Pedro und San Francisco del Norte
Gemeinde und Einzugsgebiet im Norden von León: Achuapa
Dauer: erste Phase 2009/2010, zweite Phase 2010/2011
Finanzierung: Kärnter Landesregierung, Österreich.
Oberziel: Das Ziel der Kampagne „Brechen wir das Schweigen – Stopp der sexuellen Gewalt!“ ist die Sensibilisierung spezieller Berufsgruppen in den ländlichen Gemeinden mittels gezielter Maßnahmen der Informations- und Bewusstseinsarbeit zur Erkennung, Bekämpfung und Verurteilung von sexueller Gewalt gegen Frauen, Kinder und Jugendliche.

Arbeitsbereiche: Das Koordinationsteam bildete in jeder Gemeinde rund 20 PromotorInnen aus, d.h. insgesamt rund 140 Personen, überwiegend Frauen, die für Betroffenen niederschwellige Anlaufstellen darstellen und vom Projektteam zwischen den zentralen Veranstaltungen weiterbegleitet werden. Die Themen waren: Was ist sexuelle Gewalt? Formen, Gründe und Auswirkungen sexueller Gewalt. Gesetze gegen sexuelle Gewal, Beratung und Hilfestellung sowie Prävention.
Es wurden mehrere Workshops und zwei Studientage zur Information, Sensibilisierung und zum Erfahrungsaustauch durchgeführt, einer in Sonotillo (2009) und einer in Achuapa (2010), an denen VertreterInnen von Organisationen und staatlichen Institutionen teilnahmen, wie z.B. von der Polizei, dem Heer, RichterInnen und BürgermeisterInnen. Informationsmaterial und Informationsträger (T-Shirts, Taschen) verstärkten die Botschaft der Kampagne, die innerhalb der aktuellen Phase des Projekts der "Rechtsberatung und psychologischen Betreuung für Frauen" 2012 - 2014 weitergeführt wird.

Nähere Information:

Licda. Esmeralda Galeano Mendoza: esgalem@yahoo.es und somotillo@proyecto-miriam.org

Dra. Doris Huber: miriamoe@aon.at und austria@proyecto-miriam.org

Projekt Empowerment

Empowerment und sozialpolitische Einflussnahme für Gleichberechtigung von Frauen und Männern in zehn ländlichen Gemeinden von Somotillo und Villanueva, Nicaragua

Orte des Projekts: 10 ländliche Gemeinden von Somotillo und Villanueva im Departamento Chinandega, Nicaragua
Dauer: 2011 - 2013
Finanzierung: Lutherischer Weltbund / Lutheran World Federation, Schweden und El Salvador
Oberziel: Förderung von Gleichberechtigung und Durchsetzung der Menschenrechte durch innovative und partizipative Aktivitäten für eine umfassende gesellschaftliche Entwicklung.

Arbeitsbereiche: In verschiedenen Bildungsaktivitäten wie Foren, Seminaren und Workshops werden Themen wie Gleichberechtigung, Männlichkeit, Machtverhältnissse u.ä. angesprochen. Ziel ist, die Teilnehmenden zu motivieren, sich für eine Gemeindepolitik mit Chancengleichheit zu engagieren, Forderungen einzubringen und kommunale sowie soziale Organisationen aktiv mitzugestalten und für ihre Umsetzung zu sorgen. Materialien der Informations- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen den Multiplikationseffekt der behandelten Themen auf Gemeindeebene.

Nähere Information:

Licda. Esmeralda Galeano Mendoza: esgalem@yahoo.es und somotillo@proyecto-miriam.org

Dra. Doris Huber: miriamoe@aon.at und austria@proyecto-miriam.org

Projekt für Kinderrechte

Förderung von Empowerment und Durchsetzung der Rechte von Frauen, Kindern und Jugendlichen

Orte des Projekts: 13 ländliche Gemeinden von Villanueva, Departamento von Chinandega
Dauer: 2012/2013 (14 Monate)
Finanzierung: PLAN Nicaragua
Oberziel: Unterstützung der fachspezifischen Kapazitäten von VertreterInnen staatlicher Stellen für eine verstärkte Durchsetzung der Rechte von Kindern und Jugendlichen und für Gewaltprävention.

Arbeitsbereiche: Die Projektaktivitäten werden gemeinsam mit den zuständigen Verantwortlichen der staatlichen Stellen geplant und in Koordination mit ihnen durchgeführt (Gemeindeamt, Polizei, Gericht, Fürsorge, Gesundheitszentren etc.) Ziel des Projekts ist es, in die teilweise sehr entlegenen ländlichen Gemeinden zu kommen und den Kindern, Jugendlichen und ihren Familienangehörigen einfache und praktische Information über ihre Rechte und Pflichten zu vermitteln. Mittels Versammlungen auf Dorfebene und Aktivitäten in den Landschulen soll eine Erziehung ohne Gewalt und in gegenseitigem Respekt gefördert werden, die ein besseres Zusammenleben in der Familie und in der Gemeinde ermöglicht, wobei sich alle Beteiligten aktiv an dieser Neugestaltung des Zusammenlebens beteiligen und dabei Unterstützung von den staatlichen Stellen bekommen sollen. Aktivitäten zur Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung über die Rechte von Kindern und Jugendlichen sind an die Bevölkerung im Allgemeinen gerichtet und ergänzen das Projekt in seiner sozialpolitischen Komponente, wobei Broschüren und Folder verteilt werden und darüber hinaus Beratungstätigkeit von MIRIAM angeboten wird.

Nähere Information:

Projektkoordinatorin in Nicaragua: Licda. Nuriar Galeano Mendoza somotillo@proyecto-miriam.org (Spanisch)

Kontakt in Österreich: Dr. Doris Huber miriamoe@aon.at und austria@proyecto-miriam.org

Unsere Arbeit wird ermóglicht durch